Genossenschaft Fairhandlungssache eG gegründet
Warum die Genossenschaft?
Der faire Handel ist Berlin im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich unterentwickelt. Dieses hat unterschiedliche Gründe. Einer hiervon ist u.E., dass die unterschiedlichen Akteure im Bereich des fairen Handels wenig untereinander vernetzt sind und wenig Bezüge zu anderen Organisationen, die im Bereich nachhaltiger Entwicklung tätig sind, aufgebaut haben. Auch scheint häufig das Wissen um Entwicklungen im fairen Handel und das Vertrauen von Personen, die vom Grundsatz her offen gegenüber den Ideen des fairen Handels sind, nur gering zu sein.
In der Gründung der Genossenschaft – als ein Netzwerk zwischen Weltläden, Konsumenten und anderen Organisationen – sehen wir die Chance, die Gestaltung des fairen Handels und seine Präsenz in Berlin zu verbessern.
In diesem Zusammenhang ist es Ziel der Genossenschaft:
•Die Arbeit der beteiligten Weltläden und Initiativen des fairen Handels zu unterstützen (Einkauf und Zugang zu Produkten, Öffentlichkeitsarbeit, Informationen)
•Den Zugang von Einzelpersonen zu Produkten des fairen Handels zu erleichtern (faire Kiste im Abosystem, Preisrabatte) und über Informationen weitere Möglichkeiten des fairen und nachhaltigen Konsums aufzuzeigen
•Den Einstieg von Organisationen und Institutionen in das faire und nachhaltige Beschaffungswesen zu erleichtern.
Leistung der Genossenschaft
•Einkauf von Produkten bei GEPA, DWP. EL Puente und anderen Importorganisationen nach den Bedürfnissen der beteiligten Genossen und Weiterleitung der Produkte zum Einkaufspreis (mit den jeweils höchsten Rabattstufen)
•Öffentlichkeitsarbeit
•Vertrieb von Produkten des fairen Handles (insb. DWP, El Puente und kleinere Organisationen) über eine Regionalstelle für nicht beteiligte Weltläden, Aktionsgruppen
•Organisation von mobilen Verkaufsständen (Märkte, events, Veranstaltungen)
•Beantragung von zusätzlichen Fördermitteln und Unterstützung der beteiligten Läden (Auszubildende, Honorarkräfte)
•Erschließung zusätzlicher Märkte für den fairen Handel in Berlin und Brandenburg
•Betrieb eines Eine-Welt-Ladens in Mitte und Moabit (gleichzeitig vorläufige Geschäftsstelle)
•Initiierung von Projekten um das Thema fairer Handel und Nachhaltigkeit (z.B. fairer Klamottenladen)
•Durchführung von Bildungsmaßnahmen zum Thema
Vorteile für die beteiligten Gruppen, Weltläden
•Höhere Rabatte
•Reduzierung des Lagerbestandes in den einzelnen Läden
•Verstärkte Kundenbindung
•Zusätzliche Möglichkeiten des Direktimports
•Größeres Warenangebot und einfachere Erreichbarkeit
•Flexible Produktergänzung
•Zusätzliche finanzielle Unterstützung
Vorteile für Einzelmitglieder
•Kontinuierliche Versorgung mit fairen Produkten zu günstigeren Preisen
•Unterstützung von und Teilhabe an einer Bewegung, die der nachhaltigen Entwicklung dient
•Kontinuierliche Information über Möglichkeiten nachhaltigen Konsums
•Die Genossenschaft kann einen Rahmen darstellen für neue Tätigkeitsfelder oder Aktivitäten (Bildungsmaßnahmen, Verkaufstätigkeiten, etc.)
Warning: filesize() [function.filesize]: stat failed for ./files/koop-satzung-unterschrieben_zdk__2_.doc in /var/www/virtual/fairhandlungssache.de/htdocs/redaxo/include/classes/class.article.inc.php(179) : eval()'d code on line 150
Download
Warning: filesize() [function.filesize]: stat failed for ./files/mitgliedsbeitr__ge.doc in /var/www/virtual/fairhandlungssache.de/htdocs/redaxo/include/classes/class.article.inc.php(179) : eval()'d code on line 150
Download
