Idee des Fairen Handels
FAIRER HANDEL
Eine Welt in der der Mensch im Mittelpunkt steht
In Übersee fördert unser fairer Handel die nachhaltige Verbesserung der sozialen und ökonomischen Lebenssituation von zigtausend KleinproduzentInnen. Dies erreichen wir durch Zahlung höherer Erzeugerpreise und durch gezielte Mehrpreiszahlungen für soziale und gemeinschaftliche Projekte unserer Übersee-Partner. So profitieren nicht nur einzelne produktive Personenkreise vom Fairen Handel, sondern ein ganzes Dorf, eine ganze Region. Wie ist das möglich? Sozialaufschläge, die wir an die Produzentengruppen zahlen, werden von unseren PartnerInnen eigenverantwortlich investiert - zum Beispiel in Aus- und Weiterbildung, in das Gesundheitswesen der Region, oder die technische Ausstattung zur Erlangung internationaler Standards. Diese Projekte bewirken für die ProduzentInnen und die Menschen in deren Umfeld eine Verbesserung ihrer Lebenssituation.Somit übernimmt der Faire Handel Vorbildfunktion in vielen Regionen weltweit, Verantwortung für den Nachbarn zu übernehmen. Dies ermutigt viele neue Gruppen, sich im Fairen Handel zu Gemeinschaften zusammenzuschliessen.
Fragebogen Aktion zur Einschätzung der Potentiale des fairen Handels
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FRAGEBOGENAKTION ZUR EINSCHÄTZUNG DES
Käuferpotentials für die Produkte des FAIREN HANDELS
Sylvie Koziel unsere französische Praktikantin erstellt eine kleine Studie zur Einschätzung des Käuferpotentials des fairen Handels in Berlin. Hierzu werden Endkunden und Institutionen, Organisationen der Politik und der Wirtschaft befragt.
Wir würden uns freuen wenn auch Sie an der Befragung teilnehmen. Die Fragebögen können heruntergeladen werden.
Sie werden nur fünf Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen, aber sie sind eine GROSSE Hilfe für uns.
Vielen Dank
Fairer Handel - Hintergründe
Strukturen des fairen Handels in Deutschland
Importorganisationen
Die drei bedeutesten Importorganisationen des fairen Handels in Deutschland sind:
GEPA – EL PUENTE – DWP
Die Importorganisationen unterstützen und fördern Kleinbetriebe und Genossenschaften in Afrika, Asien und Lateinamerika durch Import und Vertrieb ihrer Produkte in der Bundesrepublik Deutschland. Über langfristige Handelsbeziehungen und gerechte Preisen wird diesen Produzenten die Möglichkeit erschlossen, sich auf dem internationalen Markt zu gerechteren Bedingungen zu behaupten und hierüber bessere Lebensperspektiven zu entwickeln.
Die Weltläden:
Die Weltläden und Kirchengemeinden stellen das kontinuierliche Gerüst für den fairen Handel in Deutschland dar.
In Deutschalnd gibt es mehr als 700 Weltläden. Größtenteils arbeiten die Weltläden auf ehrenamtlicher Basis.
Die Konvention der Weltläden formuliert das Selbstverständnis der Weltläden in Deutschland und die zentralen Kriterien, an denen Weltläden ihre Arbeit messen.
Die sieben Kriterien sind:
Sozial- und Umweltverträglichkeit
Transparenz
demokratische Organisationsform
Kontinuität
not-for-profit-Charakter
Information und Bildungsarbeit
Regeln für Ergänzungsprodukte
